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Vortragende


Gerd Koenen

Gerd Koenen ist Historiker und Sachbuchautor mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen und des Kommunismus. Seine bekanntesten buchpublikationen sind: "Das rote Jahrzehnt. Unsere kleine deutsche Kulturrevolution (2001)" "Vesper, Ensslin, Baader. Urszenen des deutschen Terrorismus (2003)" "Der Russland-Komplex. Die Deutschen und der Osten (2005)" "Traumpfade der Weltrevolution. Das Guevara-Projekt (2008)" Im September 2017 ist sein jüngstes Buch "Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus" im Verlag C.H. Beck München erschienen.

Nicola Spakowski

Als Professorin der Sinologie an der Unviersität Freiburg beschäftigt sich Nicola Spakowski hauptsächlich mit der Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert, der Internationalisierung, den Women Studies und der Historiographie. Habilitiert hat sie mit dem Titel "Revolution, Militär, Geschlecht. Militärische Partizipation von Frauen in der kommunistischen Revolution Chinas, 1925-1949" (erschienen 2009 im Böhlau Verlag Köln unter dem Titel "Mit Mut an die Front. Militärische Partizipation von Frauen in der kommunistischen Revolution Chinas, 1925-1949"). Des Weiteren ist sie gerade Teil des Forschungsprojekts "Heroisierung von Arbeit in China und Russland zwischen 1920 und 1960", in welchem fachübergreifend der sozialistische Held in einen größeren Rahmen eingeordnet werden soll.

Christine Hatzky

Christine Hatzky ist Historikerin der Neueren und Neuesten Geschichte mit Schwerpunkt Lateinamerikanische und Karibische Geschichte. Derzeit als Professorin am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover tätig, erforscht sie unter anderem die transnationalen Verflechtungen zwischen Lateinamerika, der Karibik, Afrika und Europa. Sie ist Sprecherin des an der Leibniz Universität ansässigen Centre for Atlantic and Global Studies (CAGS) und Co-Direktorin des CALAS (Center for Advanced Latin American Studies) in Guadalajara/Mexiko, das sich mit Krisen und Lösungsstrategien in Lateinamerika beschäftigt. Ihr aktuelles Forschungsthema umfasst Gewaltphänomene und Konfliktlösungsstrategien in den Bürgerkriegen Mittelamerikas im Kalten Krieg.

Henner Fürtig

Henner Fürtig ist Direktor des GIGA Instituts für Nahoststudien in Hamburg und Professor am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Autoritarismus und Transformationsprozessen, wobei er sich spezifisch mit dem politischen Islam sowie den Potenzen und Grenzen nahöstlicher Führungsmächte und der Frage der Neugestaltung regionaler Ordnung - insbesondere in Saudi-Arabien, Ägypten, dem Iran und Irak - befasst. Mit dem Iran, dessen Revolution Thema seines Vortrages ist, beschäftigt Fürtig sich u.a. in seiner 2016 bei Quadriga erschienenen Monographie "Großmacht Iran: Der Gottesstaat wird Global Player".

Pavel Kolář

Pavel Kolář ist Professor für vergleichende und transnationale Geschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Kolářs Arbeitsgebiet ist die europäische Zeitgeschichte, vor allem die Geschichte Deutschlands und Ostmitteleuropas. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Geschichte der kommunistischen Diktaturen, Historiografiegeschichte, Nationalismus und Geschichte der Gewalt. Zuletzt erschienen von ihm: "Der Poststalinismus. Ideologie und Utopie einer Epoche (Köln 2016)" und "Co byla normalizace? Eseje o pozním socialismu [Was war die ,Normalisierung'? Essays über den späten Sozialismus]" (Prag 2016, gem. mit Michal Pullmann].

Michael Zeuske

Michael Zeuske ist seit 1993 Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Forschungsinteressen liegen u.a. auf der Globalgeschichte der Sklaverei und des Menschenhandels sowie auf der Geschichte Lateinamerikas im 19. und 20. Jahrhundert. Außerdem publiziert er sehr umfangreich in den Forschungsgebieten der Kolonialismen, Revolutionen und Postkolonialismen in Lateinamerika und der Karibik, insbesondere in Kuba und Venezuela.

Maurus Reinkowski

Maurus Reinkowski ist Professor am Seminar für Nahoststudien, Departement Gesellschaftswissenschaften, an der Universität Basel. Sein Forschungsgebiet umfasst die Neuere und Neueste Geschichte des Nahen Osten und des östlichen Mittelmeerraums. Zu seinen jüngsten Publikationen zählt "Ein neuer Naher Osten? Zur realen Krise eines epistemischen Systems, in: Demmelhuber/Paul/Reinkowski (Hg.), Arabellion. Vom Aufbruch zum Zerfall einer Region? (Nomos 2017)".

Mischa Gabowitsch

Der Soziologe und Zeithistoriker Mischa Gabowitsch arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Einstein Forum in Potsdam. Sein Interesse gilt sowjetischen und postsowjetischen Kriegerdenkmälern sowie der Erforschung von Protest und sozialen Bewegungen in Russland. 2013 erschien zu dieser Thematik sein Werk "Putin kaputt? Russlands neue Protestkultur" sowie 2016 die überarbeitete Fassung "Protest in Putin's Russia".